Dieses Projekt ist meine Abschlussarbeit des Studiengangs „KulturMediaTechnologie“ an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft / Hochschule für Musik Karlsruhe. Es ist eine Momentaufnahme des damaligen europäischen Diskurses und der politischen Lage von 2018. Das Projekt zeigt meine Leidenschaft für europäische Themen.
Europa im Jahr 2018.
Ich bin eine statistische Minderheit. Ich bin einer von 7% der jungen Menschen in Europa, die sich mehr als Europäer fühlen, als als Bürger ihres eigenen Landes.
Junge Menschen sind in einem bereits erschaffenen Europa aufgewachsen. Grenzkontrollen, Erbfeindschaft und Krieg – das kennt diese Generation nicht mehr. Aber bedeutet das automatisch, dass sie sich europäisch fühlen? Was denken junge Europäer über Europa oder die EU? Ich habe mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern des Kontinents gesprochen und sie nach ihren Gedanken zu Europa und ihrer Kritik daran gefragt. Andere junge Menschen arbeiten bereits aktiv an einem geeinten Europa und versuchen, ihre Generation für Europa zu begeistern. Welche Probleme sehen sie und welche Ideen haben sie, es besser zu machen? Ist Europa in den Köpfen der jungen Menschen angekommen, die es nie anders gekannt haben? Gibt es sie da draußen, die „Generation Europa“?
Ein Ausschnitt dieser Arbeit ist Preisträger des EUROPE STORIES-Award und nominiert für den LfK-Medienpreis.